Als Cristian Auras im vergangenen Sommer nach Papenburg fuhr, kam er mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Ein Freund hatte ihm von der Meyer Werft erzählt, auf der Kreuzfahrtschiffe hergestellt werden. Schweißer wie er würden dort gebraucht.

Auras, der eigentlich anders heißt, seinen Namen aus Angst vor Repressalien jedoch nicht öffentlich machen möchte, überlegte nicht lange. In seiner Heimat, dem abgehängten Nordosten Rumäniens, ging es seit Jahren nicht voran. Jetzt schöpfte er Hoffnung. "Ich habe keinen Luxus erwartet", sagt er, "aber einen Arbeitsvertrag und eine Krankenversicherung, so was hätte ich schon gern gehabt."

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 29/2018.
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