Wenn man den Umfragen glaubt, über die sich das halbe Land gerade beugt, hätte Michelle Obama hervorragende Chancen, in zwei Jahren zur ersten Präsidentin der Vereinigten Staaten gewählt zu werden. Das Problem ist, sie will nicht.

In ihrem neuen Buch, das soeben erschienen ist, macht sie deutlich, dass sie lieber in einen aktiven Vulkan einziehen würde als nochmal ins Weiße Haus. Ihr Buch trägt den Titel "Becoming – Meine Geschichte", aber es hätte auch heißen können: Warum ich wirklich keine Lust auf Politik habe.

Die entscheidende Frage war also vorab bereits geklärt, als sich am Dienstag mehr als 20.000 Menschen im United Center von Chicago einfinden. Das Programm verspricht eine "intime Unterhaltung" zwischen Michelle Obama und der Talkshow-Legende Oprah Winfrey. Im Eingangsbereich haben die Veranstalter eine Posterwand mit dem Porträt der Autorin aufgestellt, vor der aufgekratzte Frauen warten, um Fotos zu machen. Die Männer tragen unterdessen Schalen mit überbackenen Nachos und absurd

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