Not macht angeblich erfinderisch. Manchmal öffnet sie allerdings auch nur den Geldbeutel. 570 Euro überwies Sarah Hampel monatlich für ihr Mini-Apartment in einem Stuttgarter Studentenwohnheim, selbst für die teure Südwestmetropole ein stattlicher Betrag.

Knapp zwei Jahre lang hatte sie nach einer Wohnung gesucht, hatte immer wieder Absagen kassiert. Also pendelte sie von ihrem Elternhaus in Karlsruhe zur Hochschule, 80 Kilometer pro Strecke.

Das Angebot des privaten Wohnheimanbieters mit dem Namen "Twenty First student living", das die 23-Jährige im Internet entdeckte, erschien ihr zwar "recht teuer", aber sie fand nichts anderes, außerdem drängte die Zeit. "Zum Glück haben meine Eltern mich unterstützt."

Studentischer Wohnraum ist knapp: Mehr als 400.000 Erstsemester nehmen in diesem Herbst ihr Studium auf – und stoßen auf einen vielerorts überhitzten Wohnungsmarkt. In Frankfurt am Main hat der Asta Feldbetten aufgebaut. Münster bietet freie Flüchtlingsunterkünfte an.

Besonders hart trifft

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 47/2018.
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