Als das Moor schon brennt, aber noch wenige davon wissen, macht sich ein kleiner Trupp der Freiwilligen Feuerwehr bereit. Auf dem nahen Bundeswehrgelände, dem größten Schießplatz in Westeuropa, ist für diesen Tag eine Übung geplant. Die Feuerwehrleute sollen durchspielen, wie man einen großen Löschbehälter unter einen Hubschrauber hängt: Lastengeschirr anlegen, Druckschlauch anbringen, alles x-mal geübt.

Im Ernstfall soll der Bottich – Spitzname "Smokey" – unter dem Bundeswehrhubschrauber zum Feuer fliegen. Der CH-53 kann bis zu fünf Tonnen Wasser in die Luft heben und über einem Brandherd abkippen. Das ist sehr effektiv, besonders bei unwegsamem Gelände. Einem Moor zum Beispiel.

Doch aus der Übung wird an diesem 3. September nichts. Am Nachmittag meldet sich die Bundeswehr: Die Feuerwehrleute könnten zu Hause bleiben. Denn das Moor brenne wirklich.

Im Auftrag der Bundeswehr haben Airbus-Techniker zehn Testraketen abgefeuert. Das Gebiet, ausgedörrt durch den trockenen Sommer, fängt an sechs

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 40/2018.
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