Unter denen vielen Bomben, die auf Syrien niedergehen, gibt es eine besonders rätselhafte Art: Sie haben keinen Urheber und treffen angeblich auch niemanden.

Nach allem, was man weiß, hat Israels Militär in diesem Monat schon zweimal mutmaßliche Stellungen der iranischen Revolutionswächter in Syrien bombardiert. Höchstwahrscheinlich jedenfalls, denn Jerusalem gibt solche Angriffe nur äußerst selten zu – und die Syrer und Iraner tun danach fast immer so, als sei kaum etwas getroffen worden.

Israel und Iran führen im syrischen Bürgerkrieg ihren eigenen Schattenkrieg. Mehrmals kam es seit Dezember zum direkten Schlagabtausch zwischen Israels Militär und den Revolutionswächtern. Kein Monat vergeht ohne neue Angriffe.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 30/2018.
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