Wenn die Nebenkostenabrechnung im Briefkasten liegt, wird es spannend: Muss der Mieter nachzahlen oder gibt es Geld zurück? Einmal im Jahr rechnet der Vermieter die angefallenen Kosten ab, etwa für die Heizung, das Wischen des Treppenhauses oder die Müllabfuhr. Der Mieter darf die Abrechnung prüfen, schließlich ist es sein Geld, das der Vermieter ausgibt - und dieser muss auf Nachfrage auch die Unterlagen vorlegen.

Eigentlich.

Denn genau das kann ganz schnell richtig teuer werden, wie ein Fall aus Berlin zeigt. Eine Wohngemeinschaft hatte dort gegen ihren Vermieter geklagt, die Mieter wollten Kopien der Nebenkosten-Verträge haben. Das Gericht gab ihnen zwar Recht, aber für jede kopierte Seite sollten die Mieter laut Urteil 50 Cent bezahlen. Bei sieben Verträgen mit insgesamt 821 Seiten, machte das alleine 410,50 Euro Kopierkosten - zu einem Zeitpunkt, an dem völlig offen war, ob es in der Abrechnung überhaupt einen Fehler gibt.

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