Veränderung beginnt für viele Menschen nicht mit dem ersten Schritt, sondern im Januar. Dann finden etwa 20 Prozent mehr Sportwillige als sonst den Weg zum Anmeldetresen der Fitnessstudioketten. Auch eine Umfrage der DAK zeigt, dass Vorsätze zum Jahreswechsel verbreitet sind. 53 Prozent der Deutschen nahmen sich für 2018 vor, sich mehr zu bewegen, 47 Prozent wollten gesünder essen.

Jeder, der diese Zahlen liest, weiß, wie es weitergeht: Die Vorsätze scheitern oft – und sehen dann im nächsten Jahr wieder ganz ähnlich aus. Und zwar nicht, weil Menschen sich nicht gut genug im Griff haben, sondern weil sie nicht wissen, wie Veränderung funktioniert. "Es kursieren viele falsche Vorstellungen", sagt der Psychotherapeut Manfred Prior, der seit Jahrzehnten Profis aus dem Gesundheitswesen beibringt, wie sie Klienten bei Gewohnheitsänderungen unterstützen können. "Oft wird nicht einkalkuliert, wie viel Aufmerksamkeit, Planung und Eigensinn nötig sind, um hartnäckige Gewohnheiten zu ändern", sagt Prior.

Das sehe man schon an der Art, wie das Silvester-Vorsatz-Ritual abläuft: Millionen Menschen verfahren nach dem gleichen Alles-oder-nichts-Prinzip, sagen sich: "Ab jetzt wird alles anders – oder ich gebe auf." Damit sind die Ziele zu groß und zu vage definiert und letztlich zum Scheitern verurteilt. Besser ist es, sich genau zu überlegen, was und wie viel man ändern will - und wie das konkret gelingen könnte. Diese acht Tipps helfen dabei:

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL Wissen-Ausgabe 31/2019.
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