SPIEGEL: Herr Röttgen, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat einen neuen Vorsitzenden gewählt, gegen den ausdrücklichen Wunsch der Parteivorsitzenden. Was sagt das über den Zustand der Union aus?

Röttgen: Das heißt, dass es einen Wunsch nach Veränderung gibt, der stärker war als das Votum der Kanzlerin.

SPIEGEL: Herr Brinkhaus hat seine Kandidatur mit keinem inhaltlichen Argument begründet. Ist das Verlangen nach Veränderung mit einem Personalwechsel an der Fraktionsspitze schon befriedigt?

Röttgen: Nein, es muss politisch etwas geschehen. Das zieht dann möglicherweise auch personelle Fragen nach sich. Es wäre naiv, das zu leugnen. Aber ich halte die Reihenfolge für entscheidend. Dass sich politisch etwas verändern muss, ist mit Händen zu greifen. Es passiert aber nichts.

SPIEGEL: Was sollte sich denn ändern?

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 41/2018.
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!