Am Ende, nach fünf Jahren Prozess gegen Beate Zschäpe und Unterstützer des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU), lohnt es sich, noch einmal den Anfang zu betrachten. Zu ergründen, was an jenem Tag vor mehr als 20 Jahren geschah, als Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt abtauchten. Auf Details zu blicken, die zunächst untergingen, auf Nebenfiguren zu achten, die scheinbar keine große Rolle spielten. Um zu begreifen, wie komplex der NSU war.

Damals, am 26. Januar 1998, durchsuchten Polizisten am frühen Morgen eine Garage in Jena, die Zschäpe gemietet hatte. Sie fanden fünf Rohrbomben, mit 1,3 Kilogramm Sprengstoff. Offenbar waren sie einer heißen Sache auf der Spur.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 29/2018.
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