Er trägt einen schwarzen Hoodie, die Kapuze hat er tief in die Stirn gezogen, als wolle er sich darin verstecken. Ansonsten sieht Marko (Name geändert) aus wie ein typischer 13-Jähriger, irgendwo zwischen Kind und Teenager, ein bisschen pausbäckig noch, mit Sneakers und grünen Shorts. Für seine Freunde ist er Mitte April von der Bildfläche verschwunden. Er kam nicht mehr zur Schule, schrieb keine WhatsApp mehr, sagte auch nicht Tschüs.

"Ging ja nicht", sagt er und guckt resigniert geradeaus. Schließlich sollte keiner wissen, dass an diesem Tag sein Zuhause zwangsgeräumt wurde und er auf der Straße stand. Mit nicht viel mehr als seinen Kleidern am Leib.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 20/2018.
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