Enwezor, 1963 in Nigeria geboren, leitete die Documenta und die Biennale von Venedig. Von 2011 an war er Direktor des Münchner Hauses der Kunst, im Juni hat er dort einen Auflösungsvertrag unterzeichnet, drei Jahre vor dem eigentlichen Ende seiner Amtszeit.

SPIEGEL: Herr Enwezor, die Bayerische Staatsregierung hat die Trennung von Ihnen mit Ihren gesundheitlichen Problemen begründet. Wie geht es Ihnen?

Enwezor: Ich fühle mich ganz in Ordnung. Es ist für mich ungewohnt, darüber zu reden, aber ich kämpfe seit mehr als drei Jahren mit meiner Krebskrankheit. Doch ich bin immer noch optimistisch und voller Hoffnung. Es gibt fast nichts, was medizinisch nicht bei mir versucht wird.

SPIEGEL: Wenn man krank ist, wird man üblicherweise krankgeschrieben. Wollten Sie das Haus der Kunst wirklich verlassen, oder wurden Sie von der Landesregierung dazu gedrängt?

Enwezor: Über alle Details dieser Trennung kann ich nicht reden. Ich hatte schon 2016, als meine Vertragsverlängerung anstand, überlegt, ob ich

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar

Zusätzlich sichern Sie sich mit einer Bestellung Zugriff zu allen Inhalten der aktuellen Exklusivserie „Football Leaks“ über Hinterzimmergeschäfte und schmutzige Deals im Spitzenfußball.

Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 34/2018.
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!