Der erste Satz muss sitzen. Wie ein Lasso muss er den Leser einfangen und ihn bis zum Ende des Textes nicht mehr loslassen. Am besten also mit einem Erdbeben beginnen und dann langsam steigern. Diese Lehrsätze kennt jeder Journalist. Die Sprache ist sein Werkzeug, Verständlichkeit das oberste Gebot.

Diejenigen allerdings, die sich mit der Finanzierung von Journalismus beschäftigen, der Vermarktung und der Werbung, reden, dass es einen graust.

Am ärgsten offenbart sich das bei Kongressen, von denen die Branche nicht wenige veranstaltet. Wobei, da fängt es schon an, Kongresse nicht Kongresse heißen, sondern Summit. Klingt doch gleich viel weltläufiger, nicht wahr?

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