Sein Name, der hunderttausendfach verfluchte Name. Er hat ihn nirgends anbringen lassen. Nicht am Briefkasten des kleinen Bürogebäudes im Saarbrücker Stadtteil Burbach, nicht am Klingelschild, nicht am Eingang zu den Räumen seiner SHS-Stiftung, wo er noch immer fast jeden Tag arbeitet, mit 76 Jahren. Überall steht "Minipreneure", "Europatriates" oder "Saarlandbotschafter", so heißen seine Initiativen. Aber nirgends steht: Peter Hartz.

Der Mann, der sich nichts sehnlicher wünscht als wieder einen guten Namen zu haben, sitzt in einem kleinen Büro: ganz hinten in der dritten Etage, kein Aufzug. Treppensteigen tue gut, sagt er, "und es kostet weniger Miete". Hartz lächelt, zupft sein Sakko gerade. Braun gebrannt ist er. Wie früher, als er noch der Vordenker der Nation war. Als ihm die Kamerapulks hinterherrannten und Hauptstadt-Journalisten seine Worte mitstenografierten.

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