Sie sind selbst als "Türkenschlampen" beschimpft worden, als "Araberpack" oder als "ewige Ausländer". Früher in der Schule wurde ihnen der Kopf nach Läusen abgesucht, das Tuch vom Kopf gerissen. Als Erwachsene wurden sie gefragt, warum sie nicht in ihrem Land arbeiten, wann denn ihr Rückflug gehe. Sie sind Frauen und Männer, geboren oder aufgewachsen in Deutschland. Sie haben Diskriminierung oft schon als Kinder erlebt, und sie haben sich seit Jahren dafür eingesetzt, Fremdenfeindlichkeit in diesem Land zu bekämpfen. Sie sind Beraterinnen und Künstler, Publizistinnen und Politiker, sie waren Staatssekretäre, sind Aktivistinnen. 

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 31/2018.
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