Berat Albayrak ist einer der mächtigsten Männer der Türkei, doch auf der Bühne im Dolmabahçe-Palast in Istanbul am Freitag vor einer Woche fühlte er sich erkennbar unwohl: Er hatte Konzernchefs und Banker einbestellt, um seinen Plan gegen den Währungsverfall zu präsentieren. Die türkische Wirtschaft taumelt in den Abgrund, er ist der Finanzminister. Er musste etwas sagen, er musste Mut machen, einen Plan vorlegen. Aber er rang hilflos um Worte und schwitzte.

Dann klickte er sich durch eine Powerpoint-Präsentation, die Teilnehmer an die Arbeit eines Studenten erinnerte: Volkswirtschaft, erstes Semester. "Es war gespenstisch", erzählt der Vorstandschef eines türkischen Unternehmens.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 34/2018.
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