Sie sind in herzlicher Abneigung verbunden, die Ministerkollegen Andreas Scheuer und Svenja Schulze. "Wir verstehen uns hervorragend", sagt die Chefin des Umweltressorts strahlend, "auch wenn wir meist komplett anderer Meinung sind."

Die Sozialdemokratin aus Münster und der burschikose Verkehrsminister von der CSU sind schon von Amts wegen Gegenspieler in der Großen Koalition. Diesel-krise, Abgasnormen, Straßenbau: Überall standen die beiden Politiker in den vergangenen Monaten gegeneinander.

Auch in diesem Jahr steht Streit bevor. Schulze muss ein Klimaschutzgesetz vorlegen, das die Koalitionäre für dieses Jahr planen. Dafür soll jedes Ministerium melden, wie es die erforderlichen Mengen an schädlichem Treibhausgas einsparen will. "Ich will bis Ende März Vorschläge sehen", sagt Schulze – und meint damit nicht zuletzt Scheuer, in dessen Zuständigkeitsbereich die Emissionen in den vergangenen Jahren weiter steigen, statt zu sinken.

Der Minister hat in seinem Haus deshalb eine "Nationale Plattform

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 4/2019.
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