Verständlich ist auch, wenn man endlich mal in Gesellschaft lässiger Leute sein möchte – vor allem, wenn einem das Konrad-Adenauer-Stipendiatige chronisch in den Kleidern hängt. Insofern war es nachvollziehbar, dass Reinhard Grindel Präsident des DFB werden wollte. Es ist nur ein Rätsel, warum er es tatsächlich wurde.

Dass er wenig Ahnung von Fußball hat, scheint noch das geringste Defizit zu sein. Und auch eine aufgeplusterte Selbstherrlichkeit, gepaart mit Eitelkeit, ist unter DFB-Präsidenten kein neues Phänomen. Da setzt er die Tradition vieler Vorgänger konsequent fort.

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 31/2018.
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!