Aufgezeichnet von Bernhard Zand; mit Schilderungen eines Teilnehmers der Reisegruppe.  

Die Stadt Rason liegt im äußersten Nordosten Nordkoreas, 500 Kilometer von Pjöngjang, 1200 von Peking und mehr als 5000 Kilometer von Singapur entfernt. Die schweren Wolken des Pazifik ziehen über den Himmel, sanft senken sich grüne Hügel zur Küste hinunter, zu den drei Buchten: In der im Süden ist der Hafen, wo Kohle und Stückgut verfrachtet werden. An der im Norden schaukeln Fischerboote in der Dünung. Und an der malerischen Bucht in der Mitte steht ein Gebäude, so groß und protzig, als hätte Donald Trump es bauen lassen: das "Emperor Entertainment Hotel & Casino".

"Ihr seid Ausländer", sagt der nordkoreanische Reiseleiter zu der Touristengruppe, die er gerade von der nahen chinesischen Grenze abgeholt hat. "Ihr dürft da rein, Geld ausgeben, euch umsehen und unterhalten. Für uns ist das verboten. Doch denkt daran: Wir haben großen Respekt vor Marschall Kim Jong Un. Wenn Ihr über ihn sprecht, nennt immer

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