Wenn es um ihre Rente geht, verstehen die Deutschen keinen Spaß. Wer ein Leben lang gearbeitet hat, soll im Alter gut abgesichert sein. Das ist Konsens im Land. Ob die Politik dieses Versprechen erfüllt, messen die Wähler an einer bestimmten Zahl: dem sogenannten Sicherungsniveau der gesetzlichen Rente.

Wie hoch dieses Rentenniveau aber sein muss, darüber gehen die Meinungen auseinander: 53 Prozent, verspricht die Partei Die Linke. 50 Prozent, fordern die Gewerkschaften. 48 Prozent, so wie es heute der Fall ist, sagt die Große Koalition.

In dieser Höhe wollen Union und SPD das Rentenniveau bis zum Jahr 2025 festschreiben, das Gesetz dazu will Bundessozialminister Hubertus Heil (SPD) bald vorlegen. Über das Sicherungsniveau der ferneren Zukunft und seinen Preis soll die neue Rentenkommission beraten.

Viele Wähler werden genau verfolgen, auf welche Höhe sich die Runde einigt. Wer aber hofft, dass eine hohe Prozentzahl automatisch eine hohe Rente garantiert, der irrt gewaltig. Im Rentensystem

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2018.
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