Mit sich und seinem Wirken ist Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) in jüngster Zeit noch zufriedener als sonst. Eine "schöne Debatte" habe er angestoßen mit seinem Vorschlag, das Rentenniveau bis ins übernächste Jahrzehnt stabil zu halten. "Da kommt noch mehr", kündigt er frohgemut an, wenn er mit seinen Getreuen zusammensitzt.

Einen belastbaren Vorschlag, wie das Ganze zu bezahlen sei, meint er damit wohl nicht. Während seine Fachleute glauben, dass das Vorhaben nicht gelingen kann, ohne gleichzeitig Rentenbeiträge, Steuern und Lebensarbeitszeit zu erhöhen, setzt Scholz darauf, dass die erforderlichen Mittel wie Manna vom Himmel fallen. Jedes Jahr wachse der Bundeshaushalt dank üppiger Steuereinnahmen gleichsam automatisch um 10 Milliarden Euro, sagt er. 2030 dürfte er bei rund 500 Milliarden Euro liegen statt derzeit bei etwas mehr als 340 Milliarden Euro. Mit dem zusätzlichen Geld ließe sich doch prima ein höherer Bundeszuschuss zur Rente finanzieren, findet Scholz. Dabei

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 36/2018.
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