Dass seine Produkte biologisch abbaubar seien, hat der VW-Konzern nie behauptet. Er wäre sicher nicht gut beraten, mit solch einer These die nächste Mogelpartie zu eröffnen. Womöglich aber läge sie näher an der Wahrheit als die Mär vom sauberen Diesel.

Die Natur holt sich jedes Industrieprodukt zurück. Sie braucht nur eines: Zeit.

Einen eindrucksvollen Beleg für die Kompostierbarkeit von Kraftfahrzeugen lieferten die im April vergangenen Jahres entdeckten Überreste eines VW-Busses. Vor mehr als einem halben Jahrhundert hatte dieser auf einer Wiese in der Eifel seinen letzten Parkplatz gefunden (damals keine unübliche Entsorgungsmethode) und sich, bald von Gestrüpp umwuchert, an seinem schattig-feuchten Ruheort inzwischen weitgehend mit der Krume vereinigt.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 30/2018.
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