SPIEGEL: Ihre Firma Planet betreibt die größte Satellitenkonstellation der Welt, mit rund 150 fliegenden Kameras, die auf einem niedrigen Orbit die Erde umkreisen. Wieso derartig viele, bislang reichten doch einzelne Trabanten zur Erdbeobachtung? 

Schingler: Unser Ziel war, jeden Tag ein Bild von jedem Fleck der Erde machen zu können. Das hat es in der Menschheitsgeschichte noch nie gegeben. Bislang waren oft eher militärische Spionagesatelliten führend, wir dagegen sind in friedlicher Mission unterwegs, daher nennen wir unsere Satelliten "Doves", also Tauben.Früher gab es eine große Aufregung, als das erste Foto der Erde aus dem Weltall veröffentlicht wurde. Erstmals sah man den Heimatplaneten in seiner ganzen Verletzlichkeit in der Schwärze des Alls. "Overview Effect" heißt dieser erhabene Anblick, der vielen Betrachtern ein Gefühl davon vermittelte, wie schön und zerbrechlich die Erde ist.

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