Für Irène Brehm, 65, ist es Liebe auf den ersten Blick. Fest hält sie die kleine Robbe im Arm, streichelt ihr Fell, liebkost ihre Schnurrhaare. Lacht, als die Robbe plötzlich losquiekt.

"Ich chönt ihn stundälang streichlä", sagt die rundliche Frau mit den kurzen grauen Locken zu ihrer Pflegerin Susanne Jenne. Dann wendet sie sich wieder der Robbe zu. "Aber das magsch nöd, gäll? Stundälang streichlä. Du willsch au mal dini Rueh, hä?"

Die Robbe, die auf den Namen Paro hört, ist ein sogenannter Pflegeroboter. Für Pflegerin Jenne, die in der Altenresidenz Am Schärme im schweizerischen Sarnen arbeitet, ist sie inzwischen ein hilfreiches Werkzeug.

Seit rund einem Jahr arbeiten Jenne und ihre Kollegen mit dem Kuschelroboter. Sie nutzen ihn, um heimwehkranke Bewohner aufzuheitern, um Zugang zu verschlossenen Senioren zu bekommen. Und manchmal, wie bei der geistig und körperlich noch sehr fitten Irène Brehm, setzen sie Paro auch einfach zur Unterhaltung ein.

Die Roboterrobbe ist nur eine von vielen

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