Publius Clodius Pulcher war fraglos ein gewalttätiger, skrupelloser und herrschsüchtiger Mensch. Im alltäglichen Kampf um Macht und Einfluss entwickelte er beträchtliche kriminelle Energie.

Schon in jungen Jahren zettelte der im Jahr 92 v. Chr. Geborene im römischen Heer eine Revolte an, weil er sich nicht mit genügend Respekt behandelt sah. Er bereicherte sich durch Erpressung und Veruntreuung. Schließlich schmuggelte er sich in Frauenkleidern in das Haus von Julius Caesar, um an einer religiösen Zeremonie teilzunehmen, die nur für Frauen erlaubt war. Angeblich hatte er ein Verhältnis mit Caesars Frau Pompeia, doch verurteilt wurde er nicht, weil er die Geschworenen des Gerichts bestach. Sogar inzestuöse Beziehungen zu seinen Schwestern wurden ihm nachgesagt.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL Geschichte-Ausgabe 1/2019.
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