Warum, warum, warum? Die Geschichte des Führungswechsels an der Spitze des Rowohlt Verlags kreist seit mehr als einem Monat um ein Geheimnis: Warum musste die erfolgreiche verlegerische Geschäftsführerin Barbara Laugwitz gehen?

Das Dumme: Wir erfahren es nicht. Wie in solchen Fällen üblich, wurde zwischen den Vertragsparteien Vertraulichkeit vereinbart. Daran hält sich Laugwitz, daran hält sich auch der Holtzbrinck-Konzern, zu dem Rowohlt gehört.

Einige Autoren des Verlags waren und sind nicht bereit, dieses Schweigen zu akzeptieren. Sie wehren sich gegen den, in ihren Augen, stillosen Umgang mit ihrer Verlegerin. Am vergangenen Sonntag veröffentlichte die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" einen offenen Brief, gerichtet an den Holtzbrinck-Geschäftsführer Joerg Pfuhl. Es ist schon der zweite. Die Autorinnen und Autoren, darunter Martin Walser, Daniel Kehlmann, Margarete Stokowski und Jeffrey Eugenides, warfen Pfuhl vor, den Autoren gegenüber zu schweigen. Und zugleich "uns, den Autoren,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 41/2018.
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