Stanislaw Tschertschessow, 54, hat die russische Nationalmannschaft bei der Heim-WM bis ins Viertelfinale geführt. Als Spieler stand der gebürtige Ossete im Tor von Dynamo Dresden und des FC Tirol Innsbruck. Tschertschessow gewann dreimal die österreichische Meisterschaft, 2002 gemeinsam mit dem damaligen Trainer Joachim Löw.

SPIEGEL: Herr Tschertschessow, was wird Russland von der Fußballweltmeisterschaft bleiben?

Tschertschessow: Wir haben mit unserem Fußball das Land bewegt. Es gab lange keine Euphorie, keinen Fußballboom. Das hat sich jetzt geändert. Zum Vermächtnis der WM gehört aber auch, dass alles top organisiert war. Und die Fans konnten sich ihr eigenes, unverfälschtes Bild von Russland machen.

SPIEGEL: Wie profitiert der russische Fußball von der WM?

Tschertschessow: Die Stadien, die Flughäfen, die Straßen, die Hotels, die Trainingscamps – das wird alles bleiben. Wichtig ist, dass das jetzt auch in Zukunft genutzt wird.

SPIEGEL: Sie sind während der WM zum Gesicht Ihrer Mannschaft

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 29/2018.
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