Es ist nicht so, dass Frauen nirgendwohin gehen könnten in Saudi-Arabien. Man kann überallhin laufen, man kommt nur nirgendwo an.

Es ist mein erster Tag in Riad, fünf Monate bevor in dieser Woche die aufsehenerregenden Bilder saudi-arabischer Frauen um die Welt gehen, die erstmals selbst Auto fahren dürfen.

Ich streife durch die Straßen der Hauptstadt, aber ich werde nirgends hineingelassen. Vor dem Restaurant Bazi Baba mit seinen köstlichen Speisen und frischen Säften gibt es Tische und Stühle, sie sind auch besetzt, mit Männern. Frauen, die etwas kaufen wollen, stehen vor einer kleinen Fensterklappe, bestellen und warten dann draußen, bis die Ware geliefert wird.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2018.
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