Dylan McWilliams paddelte vor der hawaiischen Insel Kauai, es war ein sonniger Frühlingsmorgen, er lag bäuchlings auf seinem Surfbrett und wartete auf die perfekte Welle, als er plötzlich, wie aus dem Nichts, ein Brennen in seinem Unterschenkel spürte. Er zuckte zusammen, sah, wie sich das türkisblaue Wasser um ihn herum blutrot färbte, dann sah er, direkt unter seinem Brett, einen gut zwei Meter langen Hai.

Wenn man Dylan McWilliams heute fragt, was er in diesem Augenblick gedacht habe, so redet er nicht zuallererst von Todesangst, von Panik, er redet von mathematischen Wahrscheinlichkeiten: Wie unwahrscheinlich sei es, das habe er sich in jenem Moment wirklich gefragt, in nur einem Menschenleben von drei der gefährlichsten Tiere der Welt, von einer Schlange, einem Bären und nun auch noch von einem Hai, attackiert zu werden?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2018.
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