Viele Mütter und Väter fürchten ihn ebenso wie ihre Kinder: den ersten Schultag nach den Sommerferien. In Deutschland steht der gerade in mehreren Bundesländern an, und das bedeutet: Ausschlafen, den Tag verdaddeln, spät ins Bett gehen - damit ist erst einmal Schluss. Kinder müssen vielmehr in den Schulmodus kommen, vor allem, wenn sie als Erstklässler ihren ersten Unterrichtstag überhaupt erleben.

Eltern können dabei nicht nur in der ersten Zeit eine große Hilfe sein. Aber: Es gibt auch Sätze, die sie sich auf jeden Fall verkneifen sollten.

SPIEGEL: Viele Kinder bekommen bei der Einschulung immer noch zu hören, nun beginne der Ernst des Lebens. Harmlose Floskel oder pädagogisches No-Go?

Dr. Meltem Avci-Werning ist Diplom-Psychologin und arbeitet seit 20 Jahren als Schulpsychologische Dezernentin an der Niedersächsischen Landesschulbehörde in Hannover.

Dr. Meltem Avci-Werning ist Diplom-Psychologin und arbeitet seit 20 Jahren als Schulpsychologische Dezernentin an der Niedersächsischen Landesschulbehörde in Hannover.

Avci-Werning: Eltern waren alle selbst mal in der Schule und haben unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Deshalb gibt es verschiedene Elterntypen. Einige warnen: In der Schule ist Schluss mit lustig. Dann gelten strenge Regeln, du musst dich unterordnen. Da wird der berühmte Ernst des Lebens beschworen. Andere mahnen: Lass dir in der Schule bloß nichts gefallen. Beides hilft in dieser Form nicht weiter.

SPIEGEL: Inwiefern schadet es?

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