Gute Nachrichten für Wale: Am Donnerstag haben die Mitgliedsländer der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Brasilien ein Papier verabschiedet, das sich die "Erholung und Erhaltung" der Walbestände auf das Niveau "vor der industriellen Bejagung" zum Ziel setzt. Auch das Töten von Walen zu Forschungszwecken, das die Japaner betreiben, nennt die Florianópolis-Deklaration "unzulässig". Für die Delegation aus Fernost war das eine krachende Niederlage: Sie hatte einen Antrag mitgebracht, der das seit 1986 geltende Walfangmoratorium kippen sollte.

Die Walschützer werden wohl einen Drink unter den Palmen von Florianópolis genommen haben. Man kann das feiern, klar. Nur muss einem klar sein: Das Abschlachten in den Weltmeeren geht weiter. Island und Norwegen verweigern sich seit Jahren der IWC und töten ungerührt weiter Wale. Zudem beziehen sich die Beschlüsse der IWC allein auf den Schutz von Großwalen. Gegen Kleinwale wie Delfine jedoch führt der Mensch immer noch einen skrupellosen Vernichtungsfeldzug.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 38/2018.
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