Sie sei eine schlechte Verliererin, sagt Louise Erixon. Und da muss sie sich auch keine großen Sorgen machen. Denn für sie und ihre Partei, die Schwedendemokraten, läuft es sehr gut. Alle im Land streiten über Einwanderung, das Thema, mit dem es die Rechtspopulisten schon weit gebracht haben.

Erixon lebt in dem südschwedischen Städtchen Sölvesborg, sie ist 29 Jahre alt und hat einen kleinen und einen großen Plan. Bald will sie im Rathaus von Sölvesborg regieren, das ist der kleine Plan. An der Spitze der schwedendemokratischen Abgeordneten ist sie im Stadtrat die Oppositionsführerin, nächsten Monat wird gewählt. "Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen", sagt sie und streicht sich eine kupferrote Strähne aus dem Gesicht.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 35/2018.
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