Seit dem 4. März rätselt die Weltöffentlichkeit, warum Sergej Skripal in Salisbury Opfer eines Giftanschlags wurde. Unbekannte hatten an jenem Tag die Türklinke seines Hauses mit Nervengift beschmiert, der ehemalige Offizier des russischen Militärgeheimdienstes GRU und Doppelagent überlebte nur knapp. Es wird vermutet, dass der GRU den Verräter bestrafen wollte.

Aber man kann die Frage auch umdrehen: Warum ist Sergej Skripal nicht früher schon einer Gewalttat zum Opfer gefallen? Schließlich leben Doppelagenten gefährlich. Tatsächlich hing auch Skripals Leben schon lange vor dem Anschlag von Salisbury an einem seidenen Faden. Das jedenfalls ist eine der Neuigkeiten, die man dem Buch von Mark Urban entnehmen kann, das diese Woche erschienen ist. Der BBC-Journalist hat im Sommer 2017 lange Gespräche mit Skripal geführt und sich dessen Lebensgeschichte erzählen lassen - zu einer Zeit also, als noch kaum jemand Interesse an dem Russen hatte. Es ahnte ja niemand, was Skripal im Frühjahr 2018

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