Roman Arnold zählt zu den Lichtgestalten der jüngeren deutschen Fahrradgeschichte. Sein Vater hatte noch am Streckenrand von Radrennen Ersatzteile verkauft. Arnold gründete 2002 die Firma Canyon Bicycles.

Der Hersteller aus Koblenz produziert inzwischen etwa 100.000 Räder pro Jahr und zählt zu den Ausstattern von Spitzenathleten im Gelände- und Straßensport. Arnold fuhr selbst einst Rennen, sein Firmenmotto heißt "Pure Cycling". Es bedeutet, Fahrräder in jeder Hinsicht als Sportgeräte zu begreifen.

Zwischen diesem schweißtreibenden Anspruch und der jüngeren Marktentwicklung zeichnete sich vor fünf Jahren ein Problem ab. Denn auch die Käufer sportlicher Mountainbikes verlangen zunehmend nach unterstützenden Elektroantrieben, doch keine der verfügbaren Komponenten genügte Arnolds Anspruch. Alle gängigen Motoren schienen ihm zu groß und zu schwer.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 25/2018.
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