Die Handgranate explodierte am Samstagnachmittag vor zwei Wochen kurz nach 15 Uhr. Präsident Emmerson Mnangagwa hatte gerade eine Wahlkampfrede gehalten und verließ, umringt von Parteifunktionären, das White-City-Stadion in Bulawayo, der zweitgrößten Stadt Simbabwes. 2 Menschen wurden getötet, 49 verletzt.

Doch der, dem der Anschlag galt, blieb unverletzt: Mnangagwa, der Mann, der vor etwas über einem halben Jahr, nach dem Militärputsch gegen den Diktator Robert Mugabe, die Macht an sich gerissen hatte. Die Attentäter wollten offenbar verhindern, dass er am 30. Juli zum Staatschef gewählt wird.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2018.
FOTOS: REUTERS , © Stefan Kleinowitz , STEFAN KLEINOWITZ / DER SPIEGEL, STEFAN KLEINOWITZ / DER SPIEGEL, STEFAN KLEINOWITZ / DER SPIEGEL, STEFAN KLEINOWITZ / DER SPIEGEL, STEFAN KLEINOWITZ / DER SPIEGEL

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