Vielleicht sollte man Papier in deutschen Klassenzimmern verbieten. Millionen Schüler kritzeln täglich Nachrichten darauf und schieben diese ihren Tischnachbarn zu, mal einen harmlosen Witz, mal ein hässliches Gerücht über einen Mitschüler. Nicht selten wird so ein Zettel in der ganzen Klasse herumgereicht. Wer gelangweilt ist, blättert durch den Schreibblock, zeichnet ein Strichmännchen oder spielt "Schiffe versenken" mit dem Nebensitzer. Papier hat enormes Ablenkungspotenzial. Wäre es verboten, könnten die Schüler sich endlich wieder auf das konzentrieren, was der Lehrer ihnen beibringen möchte.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 34/2018.
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