Erst Lehrer an einem Berufskolleg, dann Professor, heute Abteilungsleiter im Integrationsministerium des Landes NRW: El-Mafaalani, 39, hat binnen kurzer Zeit eine Karriere hingelegt, für die ihm schon mal das seltsame Etikett Vorzeigemigrant angeheftet wird. In seinem neuen Buch behauptet er, dass Integration in Deutschland so gut gelinge wie nie zuvor, eben deshalb komme es zu Konflikten. Zum Gespräch hat Aladin El-Mafaalani, im Ruhrpott geborener Sohn syrischer Einwanderer, ins Dietrich-Keuning-Haus gebeten, eine Begegnungsstätte in der Dortmunder Nordstadt. Es ist ein Ort mit Symbolkraft. 2015 war das Gebäude ein Zentrum der Willkommenskultur, viele Tausend Flüchtlinge liefen hier durch. Beim Fototermin im Foyer winkt El-Mafaalani einer älteren Dame zu, die über die Empore geht. "Meine Mutter", sagt er, "sie leitet bis heute das Flüchtlingscafé hier."

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 31/2018.
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