Karina Marnissi und ihr Mann Isam hatten sich sehr auf ihren Kubaurlaub gefreut. Sie wollten weit weg, in die Karibik, entspannen unter Palmen und den Charme Havannas genießen. Am 20. Juli waren sie mit Tickets und Visa in der Tasche aus Stuttgart zum Münchner Flughafen gefahren, eingecheckt hatten sie schon. Am Eurowings-Schalter wollten sie nun ihr Gepäck für den Flug nach Varadero aufgeben. Doch die beiden sollten das Flugzeug nie betreten.

Als sie an den Schalter gekommen seien, habe ein Zettel neben der Tastatur der Eurowings-Mitarbeiterin gelegen. Darauf seien handschriftlich ihre beiden Namen notiert gewesen, erzählt Isam Marnissi, der Deutscher ist und tunesische Wurzeln hat. "Da dachten wir uns schon, o je, da stimmt was nicht." Sie hätten ihre Pässe überreicht, und die Frau am Schalter habe irgendjemanden angerufen und ihre Daten durchgegeben.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 36/2018.
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