Und dann gibt es ja auch noch Teenager, Töchter und Söhne des Landes, zwei Millionen insgesamt, die zwischen 15 und 17 Jahre alt sind. Was sagen sie? Was denken sie?

Was die Liebe angeht, sind sie eher auf "emotionale Sicherheit statt Selbstverwirklichung" aus, sagt eine Sinus-Studie von 2016. Bis spätestens Mitte 30 möchten die meisten "in einer dauerhaften glücklichen Beziehung" leben, wollen Familie, möglichst zwei Kinder, einen sicheren Job, ein Haus, einen Garten.

Das, so die Sinus-Forscher, liege vor allem an ihrer Elternorientierung: "Der Wertekanon der Jugend ist nahezu derselbe wie bei den Erwachsenen, er reflektiert die Vielfalt der Orientierungen und Lebensstile einer pluralisierten Gesellschaft."

Der Begriff "Mainstream" sei bei der Mehrzahl kein Schimpfwort wie für die meisten über 30, sondern ein "Schlüsselbegriff" einer pragmatischen, strebsamen Jugend.

Sind sie wirklich so? So angepasst? So ohne Rebellion?

Fragen wir sie direkt, drei Mädchen und drei Jungs aus einer Realschule,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 54/2018.
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