Templin in Brandenburg ist eine Stadt wie viele andere. 16 000 Menschen leben hier, vor drei Jahren kamen etliche Flüchtlinge hinzu. "Wir schaffen das", versprach damals, im Sommer 2015, die bekannteste Templinerin, Kanzlerin Angela Merkel, dem ganzen Land. Die Journalistinnen Lan-Na Grosse und Aud Krubert-Hall wollten wissen, ob das für den Ort, in dem Merkel zur Schule ging, stimmt. Sie begleiteten drei Jahre lang die Templiner, um herauszufinden: Schaffen die das? Was machen sie mit den Flüchtlingen, was machen die Flüchtlinge mit denen, die meist schon seit Langem hier leben? Die beiden Journalistinnen, die auch für das ZDF in Templin waren, sprachen seit jenem Sommer regelmäßig unter anderen mit den sechs Menschen, die hier zu Wort kommen. Ihre Geschichten erzählen von Engagement und Sozialneid, von Fremdenhass und Liebe.

Detlef Tabbert, 58, Bürgermeister

Am 3. August 2015, einem Montag, rollt ein Reisebus über die Bundesstraße 109 nach Templin und kommt vor der Prenzlauer Allee 34 zum

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 37/2018.
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