Es ist dieses Lachen – ein ungläubiges, durchdringend lautes, im Prinzip eher unfrohes Lachen –, an dem man den Filmregisseur Terry Gilliam auch in großen Ansammlungen von Menschen und Tieren jederzeit erkennt.

An einem heißen, gewittrigen Nachmittag im Frühjahr 2017 steht Gilliam in der portugiesischen Provinzstadt Tomar im Hof einer mittelalterlichen Burg. Er hat Schweißtropfen, blickt auf die Wolken und die vom Himmel strahlende Sonne, auf Pferde und Kutschen, drei Dutzend Kameraleute, Schauspieler und Komparsen. Er schüttelt den Kopf, lässt sein Lachen hören und verkündet mit dröhnender Stimme: "Es gibt drei Dinge, die ich in meinem Regisseursleben zu hassen gelernt habe. Diese drei Dinge sind Pferde, Hitze und Feuchtigkeit! Kann mir irgendwer sagen, warum ich unbedingt nach Portugal kommen musste?"

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2018.
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