Am Anfang denkt man sich nichts dabei. Am Anfang, bei der Ankunft an der Höhle, stellt sich ein thailändischer Polizist in den Weg, hält dir sein Handy vors Gesicht und macht Fotos. Wird schon seinen Grund haben. Die Polizisten sind nett, bieten Wasser gegen die Hitze an. Sie lächeln. Es sieht so aus, als wollten sie nur ein Erinnerungsfoto. Ist ja auch aufregend hier. Gibt's nicht alle Tage, so eine Höhlenrettung.

Gut eine Woche ist das her. Am Eingang der mittlerweile berühmtesten Höhle der Welt. Erster Eindruck: Hier wird alles getan, um die Kinder zu retten. Auf der großen Freifläche, die sich zum Höhleneingang hin verjüngt, haben die Rettungskräfte das überbordende Pressezentrum montiert. Offensichtlich sehr hastig, zusammengezimmert aus wackeligen Zelten und Plastikstühlen, aber ausreichend groß. Stabiles Internet gibt es auch. Neben der Presse ist das Lager für die Rettungstaucher, auf der anderen Seite die Garküchen, in denen kostenlos Essen verteilt wird. Dazwischen auffallend viele

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 29/2018.
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