De Maizière, 65, war 13 Jahre lang Mitglied der Bundesregierung, als Kanzleramtschef, Verteidigungsminister und zweimal als Innenminister. Seit März ist er einfacher Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Meißen. Interviewanfragen zur inneren Sicherheit und zur Migration blockte er seitdem ab. Jetzt hat de Maizière ein Buch geschrieben. Es befasst sich mit der Frage, was gutes Regieren ausmacht. Im Kapitel "Krisen und Ausnahmesituationen" beschäftigt sich der CDU-Politiker auch mit dem Flüchtlingsherbst 2015, in dem er nach Ansicht von Kritikern die falsche Entscheidung traf, als er zwar Kontrollen einführte, aber die deutschen Grenzen für Asylbewerber offen ließ. Jetzt übernimmt de Maizière öffentlich die Verantwortung für diesen Schritt. Seine ausführliche Begründung wird vermutlich die Diskussion über die Flüchtlingspolitik der Regierung Merkel beim parteiinternen Werkstattgespräch zur Migration ab Sonntag in Berlin prägen, zu dem die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer eingeladen

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 7/2019.
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