SPIEGEL: Die SG Wattenscheid 09, Ihr ehemaliger Verein, steht vor dem Aus. Bis Montag müssen mindestens 350.000 Euro an Spenden zusammenkommen, sonst wird der Spielbetrieb wohl eingestellt.

Fink: Das ist unglaublich schade. Ich habe die besten Erinnerungen an den Klub, habe ihm sehr viel zu verdanken.

SPIEGEL: Sie kamen 1989 von Borussia Dortmunds Amateuren zu Wattenscheid in die zweite Liga. Gleich in Ihrer ersten Saison stiegen Sie auf.

Fink: Ein Riesending – solche kleinen Vereine gibt es heutzutage ja gar nicht mehr in der Bundesliga, und wir haben uns damals vier Jahre in der Liga gehalten. Da hat der Verein Großes geleistet.

SPIEGEL: Was waren die Gründe für den Erfolg?

Fink: Wir waren eine Einheit, es ging sehr familiär zu. Unser Mäzen Klaus Steilmann hat uns enorm unterstützt. Und wir hatten mit Hannes Bongartz einen Trainer, der ein Gespür für die richtigen Leute hatte. Wir waren eine der ersten Mannschaften in Deutschland, die konsequent mit Viererabwehrkette gespielt haben, wie man

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 3/2019.
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