Damals, vor sechs Jahren, 2012, Angela Merkel war Bundeskanzlerin, Joachim Löw Bundestrainer, die Welt war in vielem so, wie wir sie heute kennen, und doch eine ganz andere, da erschien ein Roman. Der Umschlag fast weiß, oben ein schwarzer Scheitel, die Buchstaben des Titels in der Mitte zu einem Rechteck angeordnet, wie ein kleines Bärtchen: "Er ist wieder da". Irgendwie bekannt, diese Visage. So wusste jeder sofort, wer gemeint war: der Hitler natürlich. Und um den ging es ja auch. Der Führer wacht auf im Berlin des Jahres 2011. Und dieser Führer macht wieder Karriere.

Aber, schon klar, er, Hitler, wieder da, das war eine Chiffre: Da war etwas, da lag etwas in der Luft, da sollte sich politisch etwas tun. Ein Mann hatte das offenbar geahnt, Timur Vermes. Sein Roman stand 19 Wochen auf Platz eins der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde in 43 Sprachen übersetzt und verfilmt. Gesamtauflage über drei Millionen Stück, eine Sensation.

Nun veröffentlicht Timur Vermes einen neuen Roman. "Die Hungrigen

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 34/2018.
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