In Berlin hat man sich schon oft über den türkischen Präsidenten geärgert. Im Frühjahr 2017, als er der deutschen Regierung Nazimethoden vorwarf. Als er "seinen" Landsleuten im deutschen Wahlkampf erklärte, dass sie auf keinen Fall die CDU wählen sollten, denn das seien "Feinde der Türkei". Und als er schwieg, als die türkische Presse Kanzlerin Merkel mit Hitlerbärtchen abbildete.

"Unmöglich" sei das Vorgehen des Präsidenten, hieß es jetzt wieder in der Bundesregierung, "primitiv". Nur dass dieses Mal nicht Recep Tayyip Erdoğan gemeint war, sondern Donald Trump, der einen Streit mit der Türkei vom Zaun gebrochen hat und das Land mit Zöllen und Sanktionen überzog, die die türkische Lira auf Talfahrt schickte.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 35/2018.
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