Schorkopf, 48, lehrt Staats- und Völkerrecht an der Universität Göttingen. Ende der Neunzigerjahre war er Assistent eines CDU-Europaabgeordneten, später Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht. Schorkopf, der sich als "liberal-bürgerlich" bezeichnet, vertrat in Verfassungsgerichtsprozessen schon den Bundestag, die Bundesregierung, die Europäische Zentralbank und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund. Zuletzt war er als Kandidat der Union für einen Richterposten am Bundesverfassungsgericht im Gespräch.

SPIEGEL: Herr Schorkopf, was halten Sie vom Uno-Migrationspakt?

Schorkopf: Das ist ein beunruhigendes Dokument, vor allem, weil hier sehr viel auf Regierungsebene geregelt wird, was eigentlich Sache des Parlaments wäre. Als ich den Pakt das erste Mal gelesen habe, war mein erster Impuls: Das ist ein Manifest der Willkommenskultur.

SPIEGEL: Was bringt Sie darauf?

Schorkopf: Das ganze Dokument atmet einen progressiv-moralischen Geist, der im Grunde keinen Widerspruch duldet.

SPIEGEL: Bundeskanzlerin

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 49/2018.
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