Der Himmel ist groß über Usedom. Riesige Wolken wie auf Ölgemälden niederländischer Landschaftsmaler ziehen über den Himmel, dazwischen blitzt die Sonne hervor. Am Seesteg von Neppermin schaukeln an diesem Sommertag zwei kleine Motorboote in den Wellen, von hier blickt man über das Achterwasser Richtung Zinnowitz, dahinter liegt die Ostsee.

Lorenz Caffier, 63, kann von seinem Grundstück direkt in sein Motorboot steigen. Dass Caffier, Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, gern Urlaub auf Usedom macht, ist bekannt. Doch wie er an das idyllisch gelegene Wochenendhaus mit eigenem Seezugang kam, wirft Fragen auf. Warum durfte dort überhaupt gebaut werden, im sensiblen Uferbereich, der eigentlich geschützt sein sollte?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 36/2018.
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