Im Sommer 1989, dem Jahr, in dem Deutschland neu geboren wird, stirbt in Lüneburg die Fotografin Birgit Meier, 41. Ihr Mörder hinterlässt keine Spuren, nicht einmal ihre Leiche wird gefunden.

Die Tochter, die am Morgen als Erste das Haus betritt, findet nur eine offene Balkontür, verwirrte Katzen, einen Wecker, der auf kurz nach sieben Uhr gestellt ist, auf dem Bett die Umhängetasche der Mutter, auf dem Boden eine Metallkassette mit ein paar Fotos und Zigarettenasche.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 22/2018.
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