Eilin Jopp-van Well, 47, ist forensische Anthropologin​ am Hamburger Institut für Rechtsmedizin​ und hilft der Polizei, Knochenfunde zu identifizieren oder Leichen fachgerecht auszugraben. Zuletzt war sie bei der Grabung der Lüneburger Polizei eingesetzt, die Haus und Grundstück des mutmaßlichen Serienmörders Kurt-Werner Wichmann umfassend nach Spuren durchsuchte. Im September 2017 war sie dabei, als ein privates Ermittlerteam in seiner Garage die Leiche der 1989 verschwundenen Unternehmergattin Birgit Meier fand.

SPIEGEL: Frau Joop-van-Well, Sie graben im Boden nach Leichen oder menschlichen Überresten. Sind Sie beleidigt, wenn man Sie Knochenjägerin nennt?

Jopp: Ach, da bin ich nicht empfindlich, so werde ich häufiger genannt.

SPIEGEL: Wer ruft Sie zu den Einsätzen?

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