Auf einem Hügel mit Feldherrenblick sitzt Monsieur Guy de la Motte-Bouloumié in seiner Villa und sagt höfliche Dinge über Nestlé, die mächtige Firma aus der Schweiz. Fast 30 Jahre ist es her, dass er sein Familienerbe, die "Société générale des Eaux minérales de Vittel", in ihre Hände legte, das Mineralwasser von Vittel. Nun vermarktet sie es. Mit all den Schwierigkeiten, die das heute mit sich bringt.

Die Bürger, mit denen die Bouloumiés zu tun hatten, schrieben nicht "Stopp, hört auf zu bohren!" auf Strohballen an der Landstraße, trugen keine gelben Westen, um gegen Eliten zu demonstrieren, hatten kein Internet für seitenlange Protestdossiers. Die Zeiten haben sich geändert. Die Menschen sind unruhiger geworden. Auch Vittel bekommt das zu spüren.

Monsieur ist ein ausgeruhter Herr von 97 Jahren, bei dem der Kaffee auf einem Silbertablett gereicht wird; 1968 hat er als Erster Mineralwasser in Plastikflaschen verkauft, man kann sagen, dass er die Welt des Mineralwassers verändert hat.

Manches

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 7/2019.
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